Mitfahren erlaubt: Mobilität gemeinsam gestalten!

Alternative Mobilitätskonzepte bestehen aus verschiedenen Bausteinen – ÖPNV und Mitfahren sind gegenseitig ergänzende Bestandteile!

ÖPNV und Individualverkehr sind wesentliche Säulen der Mobilität auf dem Lande. Fahrradfahren – mit oder ohne elektrischer Unterstützung sind nicht nur gesunde, sondern auch ökonomisch und ökologisch sinnvolle Pfeiler der Mobilität – auch und gerade im so schönen ländlichen Raum! Rufbus, E-Bürgerauto oder Car-Sharing sind weitere Schlagworte, die je nach Situation vor Ort nützlich und sinnvoll sein können.

Der Fachausschuss Mobilität hat sich zunächst um die Ergänzung des ÖPNV durch bessere Nutzung des eh bestehenden Individualverkehrs gekümmert. Favorisiert für den Ländlichen Raum erscheint das Mitfahrportal flinc, da es den ÖPNV integriert und auf das individuell vielfältige Verkehrsaufkommen im Ländlichen Raum zugeschnitten ist.  „Vernetzte Mobilität“ lautet der Ansatz von flinc. Die Idee: Autofahrer legen kostenlos auf der Online-Plattform www.flinc.de Fahrten an, die sie potentiellen Mitfahrern anbieten. Sucht jemand eine Mitfahrgelegenheit, gibt er Start und Ziel bei flinc ein und findet passende Angebote. Das funktioniert in Echtzeit – auf dem PC und mit dem Smartphone. Vorteil einer offiziellen Kooperation ist, dass zusätzlich zu den auf flinc angebotenen Fahrten, den Nutzern Verbindungen des öffentlichen Nahverkehrs angezeigt werden.

So entsteht eine mehrfache win-win-Situation: der Fahrer refinanziert seine Spritkosten, der Mitfahrer findet die optimalen Verkehrsmittel, der ÖPNV ist in der Verkehrskette eingebunden, die Straßen des Kreises werden geschont und die Umwelt wird von den Folgen des Individualverkehrs entlastet.

Ausgehend von der Idee des LEADER-Fachausschusses Mobilität und den ersten Tests seit Ende 2015 entsteht ein Netzwerk mit den Partnern Landkreise und Verkehrsverbünde.

Da die Nutzung des Systems für jeden kostenlos möglich ist, laden wir zum Mitmachen ein: melden Sie sich kostenlos bei flinc (allgemein) an oder wenn Sie wollen in der flinc-Gruppe „LEADER-Oberschwaben“, testen Sie das System, nehmen Sie andere mit oder fahren Sie bei anderen mit. Wir freuen uns auf Ihre Erfahrungen und auf den Mehrwert in der Region! Funktionieren kann das System insgesamt dann, wenn genügend Fahrten eingegeben und gesucht werden, da keine zusätzlichen Fahrten generiert werden, sondern nur „leer umherfahrende Autositze“ besser genutzt werden.

Sie haben Erfahrungen, Ideen oder Verbesserungsvorschläge rund um das Thema „alternative Mobilitätskonzepte“ im LEADER-Gebiet Oberschwaben? Wir freuen uns auf den Kontakt!